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Kassandra muss weg (Arena Verlag)

Ein Jahr ist es her. Da hat Sonja Kassandra bekommen. Eine Wasserschildkröte! Das war Sonjas einziger Geburtstagswunsch. Mama war von Anfang an dagegen gewesen. "Und wer wechselt das Wasser?" "Und wer füttert sie?" "Wer nimmt sie in den Ferien?" Sonja wollte sich um alles kümmern! Papa hat Kassandra gekauft. Zuerst ging es gut. Die ersten Wochen wenigstens.

Ninas Geheimnis (Patmos Verlag)

Nina träumt. Die Fans toben. Sie singen, schreien und hupen. Dabei schwenken sie die schwarz-gelben Fahnen. Der Himmel ist blau. Die Sonne scheint. Heute ist das große Endspiel. Die Schwarz-Gelben gegen die Blau-Weißen. Es geht um den großen Pokal. Das Stadion ist ausverkauft. Noch ist das Spiel unentschieden. Es steht zwei zu zwei. In der 78. Spielminute. Nina Alexandra Eichinger sitzt auf der Reservebank.

Schön, dass du bleibst, Kalle (Patmos Verlag)

Kalle guckt aus dem Fenster. Der Regen klatscht gegen die Fensterscheiben. Es ist Freitag. Der dreizehnte November. Es ist dunkel draußen. Dabei ist es noch früh. Drei Uhr Uhr nachmittags. Kalle trommelt mit den Fingern aufs Fensterbrett. Aber seine miese Stimmung wird er nicht los. Kalle will endlich Fahrrad fahren! Das neue Rad steht im Keller. Seit drei Tagen schon. Seit seinem Geburtstag.

Die Badewannen-Rallye (Patmos Verlag)

Man nennt mich Mambo. Nicht Rambo, auch nicht Django. Einfach Mambo. Eigentlich heiße ich Markus Michael Boris. Aber das ist den Leuten zu lang. Mir auch. Ich bin mal wieder der erste heute. Es ist neun Uhr. Die anderen liegen noch in ihren Betten. Gut so! Das Beste am Tag sind diese Stunden, wenn alle anderen noch schlafen. Meine Familie ist nämlich eine Katastrophe.


siehe auch: www.badewannenrallye.de/Buch/index.html

Leas neues Kuscheltier (Oetinger Verlag)

"Wie geht es Basil?", fragt Leo. Jeden Morgen stellt er die gleiche Frage. Immer dann, wenn er Leas auf dem Schulweg trifft. "Ihm geht es gut! Alles klar!", sagt Lea. Basil ist eine Ratte. Und Basil ist das Geheimnis. Das große Geheimnis von Leo und Lea. Seit drei Tagen lebt Basil bei Lea. Ganz geheim.

aus: Leas hemlighet

"Hur mår, Basil?" frågar Leo. Varje morgon frågar han samma sak när han träffar Lea på väg till skolan. "Han mår bra! Ingen fara!" säger Lea.


Mein Papa ist ein Ritter (Georg Bitter Verlag)

"Mein Papa ist ein Ritter! Jawohl!" sagt Titus. Dabei guckt er ihnen in die Augen. Ganz fest. Obwohl sie wieder einmal alle lachen. Ole, Timo und die anderen. Und sie reden auch über ihn. Sie tuscheln und stecken die Köpfe zusammen. Wenn er sich ihnen nähert, dann verstummen sie plötzlich. Seit vielen, vielen Wochen schon. Seit Papa auf der BURG ist. Seit er Ritter ist.
Das passierte ganz plötzlich. Auf einmal war Papa fort. Und Mama weinte. Gesagt hat sie bloß, dass Papa verreisen musste. In ein fernes Land. Für eine lange Zeit. Erst Weihnachten würde er zurückkommen. Das war alles, was Mama erzählt hat. Und damals war noch nicht einmal Ostern.
Jedesmal, wenn Oma zu Besuch kommt, reden beide leise über Papa. Sie flüstern. Titus soll es nicht hören. Aber er hört es doch. Und er weiß Bescheid. Papa ist ein Ritter.
Er lebt auf einer BURG. Das Wort BURG hat Titus ganz genau verstanden! (...)



Amor kam in Leinenschuhen
(Georg Bitter Verlag)

Seit drei Jahren bin ich in Berlin. Eine verdammte Ewigkeit. Weggezogen. Umgezogen. Eingezogen. Also: Ich wohne jetzt hier. Dabei habe ich überhaupt nicht weggewollt - aus meiner Stadt, von der noch nie ein Mensch gehört hat. Wo jeder jeden kennt. Es dauert höchstens zehn Minuten, und du bist einmal durch. Ja, durch die ganze Stadt. Du gehst über die Straße, egal wohin, und irgendwie triffst du immer auf ein bekanntes Gesicht. Sagst "Hallo!" oder "Guten Tag!" oder mehr. Wenn Du Lust auf Leute hast, bei TCHIBO findest Du immer einen, der es leid war, alleine zu Hause rumzuhängen. Und weil er froh ist, dich zu treffen, überlässt er dir den Rest seines Kaffees...

Liefde is Liefde (Uitgeverij Clavis)

Sinds drie dagen been ik in Berlijn. Een verschrikkelijke eeuwigheid. We zijn verhuisd. Dus nu woon ik hier. Ik wilde helemaal niet weg uit mijn stad, warvan nog nooit een mens heeft gehoord. Waar iedereen kent. in tien minuten ben je er doorheen, door de hele stad. Op straat ontmoet je altijd wel iemand die je kent. Of, als je mensen wilt zien, vind je altijd wel iemand die geen zin heeft om thuis alleen rond te hangen.


Uluru- Platz der Wunder (Georg Bitter Verlag)

Ja, heute hat sie angefangen. Gleich um acht, als ich wach geworden bin. Heute hat sie angefangen: die schönste Zeit des Jahres! Der Adventskalender hing, wie immer, vor meiner Tür. Päckchen Nummer eins: ein Radiergummi mit einem Regenbogen drauf, alle sieben Farben. Nummer achtundsechzig in meiner Sammlung. Auf dem Frühstückstisch dann der Adventskranz. So ein Wahnsinnsduft von Tannennadeln und Bienenwachs...Und wo du hinguckst, dieser ganze geschnitzte Kram.Räuchermännchen mit kugeligen Nasen, die Weihnachtspyramide mit ihren vier Stockwerken, die kleinen Engel mit dem kurzen Hemd über dem nackten Po. Wenn bloß diese Musik nicht wäre! Aber an dieser Leidenschaft meiner Mutter komme ich nicht vorbei. Alle Jahre wieder, pünktlich zum ersten Advent, das "Weihnachtsoratorium" von Johann Sebastian Bach. Also ich kann dieses "Jauchzen und Frohlocken" nicht ab. Den ganzen Tag lang, (...)

Leanders Traum (Beltz & Gelberg)

Heute ist ein schwarzer Tag! Dabei fing er richtig gut an. Mit blauem Himmel. Sogar mit Sonne. Nach diesem ewig grauen Winter. Und das Beste: Es hat Ferien gegeben! Aber die sind jetzt auch gelaufen! Es hat mal wieder nicht geklappt! Immer noch keinen Vater! Mist! Dabei hätte ich gerne einen. Nein, ich rede nicht darüber. Niemals! Mit niemandem! Aber seit ich denken kann, wünsch ich mir nichts anderes. Noch nicht einmal ein echtes Skateboard aus dem Skatershop. Jahrelang zu Weihnachten, zum Geburtstag: einen Vater! Sonst nichts! Aber meine Mutter verweigert diesen Wunsch. "Leander!", sagt sie. Dabei stöhnt sie jedes Mal, als wär das wer weiß was für eine Zumutung.
"Lieber Leander, ich habe dich, meinen Beruf, meinen Chor, meine Laufgruppe. Da hat nichts anderes mehr Platz.Wirklich nicht!" (...)

Nix wie weg! (Schroedel Verlag)

"Ich esse keine Suppe! Nein!" "Aber du musst, Vitualia!" "Nein! Ich esse keine Suppe!" Eva, die neue Erzieherin, gibt nicht auf! Da sind sie sich einig. Die Erzieher hier. Immer packen sie mir den Teller voll. Und immer wieder schieb ich ihn weg. Daran wird sich nichts ändern! "Wenigstens ein Brot, Viktualia!" Eva legt mir eine Scheibe auf den Teller. "Ich habe keinen Hunger!", sage ich. Und schiebe den Teller weg. "Dann bestell ich den Krankenwagen!", sagt sie. "Du weißt ja, was dann passiert!"

Glück gehabt? (Schroedel Verlag)












Uni Hildesheim 12.05.2016
Textarbeit: "Kurzzeitleser"
"Ich steh am Fenster.
Schau durch die verdreckten Fensterscheiben.
Auf die Straße.
Wo die Autos vorbeirasen.
Wie jeden Tag.
Ich beiße in meine Unterlippe.
Bis es wehtut.
Bis ich das Blut schmecke.
Und ich weiß, ab heute wird alles anders sein.
ALLES.
...
Ich verhalte mich cool. Absolut cool.
Ich hab nichts zu verlieren.
Nicht wirklich.
Ich gehe an ihnen vorbei.
Als hätte ich sie nicht gesehen.
Ich trete aus dem Laden.
Kein Signal ertönt.
Nichts.
Ich stehe auf der Straße.
Geschafft.
Glück gehabt!
...

Geisterhaus
oder: Das Grauen lauert hinter der Tür
(Schroedel Verlag)

"Nicht vergessen, Arvid! Unbedingt abschließen! Unbedingt!" "Mensch Mama! Wie oft noch? Bin doch nicht blöd!" Sie verlassen das Haus. Steigen in Papas alten Volvo. Dann sind sie weg! Hanna und Robert Frankfurter. Meine Eltern! Endlich Ruhe! Und alleine! Eine halbe Stunde noch. Dann muss ich los. Ab in die neue Schule. Heute das erste Mal. Und das ist der Horror! Der absolute! Denn ich hab ihn nicht gewollt. Den Umzug. In diese große fremde Stadt. Die hässlichste Stadt der Welt! Finde ich! Aber meine Eltern! Die mussten unbedingt Karriere machen. Die haben jetzt endlich alles erreicht. Das, was sie immer schon wollten! Mein Vater leitet ab heute eine Schule. Meine Mutter eine Kindertagesstätte. Hanna und Robert Frankfurter haben alles gewonnen. Und ich, Arvid Frankfurter, habe alles verloren. Alles! Meine Freunde! Meine Schule! Meinen Fußballverein! Meine überschaubare Kleinstadt. Unsere gemütliche Wohnung.

Engel von Berlin (Schroedel Verlag)

Warum kommt die verdammte S-Bahn nicht? Aus dem Himmel fällt Eisregen. Aus meinen Schuhen tropft das Wasser. Meine Nase läuft wie ein Wasserhahn ohne Abstellknopf. Und ich hab wie immer kein Tempo in der Tasche. In den Fingerspitzen nur noch ein taubes Gefühl. Die Zehen spür ich überhaupt nicht mehr. Der Winter in Berlin ist mal wieder verdammt hart.
Egal. Besser hier im Eisregen als hinter Gittern. Leinenschuhe sind wirklich nicht das Wahre bei diesem Wetter. Nur die Lebensmüden laufen bei null Grad mit Jeans und Pulli durch die Gegend. Zum Glück mit Kapuze. sonst wären mir die Ohren längst abgefroren.
...

Jagdfieber (Carlsen Verlag)

"Frischfleisch!", sagt die Schwarze. "Aber kein männliches!", sagt die Rote. "Zum Glück keine Konkurrenz für uns!", sagt die Blonde. Auf dem gelben Sofa im Foyer der Apartmentanlage sitzen drei Mädchen. In ihren reichlich beringten Händen drehen sie Überraschungseier. Hinter ihren blauen Brillengläsern fixiert uns eiskalter Sezierblick. Und der sagt, wir sind eine Enttäuschung oder eine Zumutung. Meine Schwester Carlotta und ich. Jetzt erheben sie sich. Sie schreiten durch die Einganshalle. Im langen Wickelrock, Bauch und Füße nackt. Bis auf baumelnde Silberketten.

Nordseedschungel (Rowohlt Verlag)

Der Himmel weint! Ich weiß nicht, warum er mir gerade jetzt einfällt, dieser Satz. Wie alt kann ich gewesen sein? Drei oder vier? Auf jeden Fall hat sie damals noch gelebt. Es regnet. Die Tropfen laufen in Schlangenlinien die Scheibe hinunter. Dicht nebeneinander. Sie versperren mir den Blick. Viel Neues ist sowieso nicht zu sehen. Wiesen, Zäune, Gräben, alles flach, schwarz-weiße Kühe, rote Häuser. Hier und da Strohdächer. Selten nur ein Baum. Alles irgendwie verschlafen, bewegungslos, wie tot. Der Himmel grau. Warum weint der Himmel? Er ist traurig!, hat sie gesagt. Und worüber? Über die Menschen! Und warum? Weil sie böse sind! Da habe ich geweint. Jedes Mal.

Tuchfühlung (Rowohlt Verlag)

Der erste Schultag! Und alle Jahre wieder das ewig gleiche Gefühl: Ich will da nicht hin! Ich will weg. Ganz weit weg. Am besten auf eine einsame Insel... Das war schon vor zehn Jahren so. An meinem allerersten  Schultag. Da war keine Neugier, keine Freude auf die Schule, nichts. Warum sollte ich lesen lernen? Sie hat sich jeden Abend an mein Bett gesetzt und mir eine Geschichte vorgelesen. Das hat mir gereicht.

Road Movie (Ueberreuter Verlag)

Mit dem letzten Zeugnis kamen endlich ein paar Turbulenzen in mein Leben. Genauer: mit der Sechs in Englisch. Und das war gut so. Davor plätscherte mein Dasein unauffällig und ohne große Erschütterungen dahin. Mit den Fünfen in Mathematik hatten meine Eltern zu leben gelernt. Sie hatten auch endlich die Hoffnung aufgegeben, mich in diesem Leben an einer Universität zu sehen, um Medizin zu studieren, damit ich später einmal ihre florierende psychosomatische Privatklinik übernehmen könnte. Sie hatten endlich angefangen, mich so zu lieben, wie ich nun mal war. Mich Jil Sandro-Ebner, der es in achtzehn Jahren immerhin bis in die zehnte Klasse geschafft hatte. Und der kurz davor war, seinen Hauptschulabschluss zu machen. Aber auch nur vielleicht.

Pink Chocolate (Ueberreuter Verlag)

Mein Leben veränderte sich an einem Sonntag. Es war ein Sonntag wie aus dem Bilderbuch. Blauer Himmel ohne Wolken. Sonne ohne Filter. Ein leichter, kühler Wind. Rauschen der Blätter. Schwalben im Höhenflug. Stille. In der Ferne die Glocken des Doms. Zwölf dumpfe Schläge. Und das Spektakel der Vögel. Heute irgendwie besonders. Besonders heiter? Dann das Schlagen von Autotüren. Stimmen. Lachen. Die Gäste kommen. Verdrängen der Stille. Decken sie zu. Das Fest beginnt. Leichtes Gekreisch hinter schwarzen Sonnenbrillen und hellen Sonnenhüten. "Nein, wie gut du aussiehst, Jil!"

Green Eyes (Ueberreuter Verlag)

Vor einer Stunde hat mich die Polizei nach Hause gebracht. Meine Eltern saßen gerade am Frühstückstisch. Tranken frisch gepressten Saft, aßen ihr weich gekochtes Ei. Meine Mutter schnitt eben ihren selbst gebackenen  Hefezopf an. Da klingelten zwei Polizisten an unserer Haustür. Und lieferten mich ab. Wie einen Schwerverbrecher. Meine Mutter starrte mich an. Sie sah plötzlich zwanzig Jahre älter aus. Mein Vater starrte mich an. Er wurde kreidebleich hinter seiner Sonnenbräune.

Paradise Lost? (Ueberreuter Verlag)

Miss Daisy und ihr Chauffeur! Mit dieser Anzeige in der Zeitung fing es an. Das war mein Job! Der Job von Jil Sandro-Ebner. Der in diesem Sommer, mit achtzehn Jahren und sieben Monaten, endlich den Hauptschulabschluss geschafft hat. Und dieser Job ist jetzt zu Ende. Leider! Vier Wochen lang habe ich eine alte Lady, Elisabeth von Strawinsky, durch die neuen Bundesländer gefahren. Mit einem alten 170D. Gestern Abend habe ich sie unverletzt und ohne Schaden abgeliefert. Und der alte Benz hat nicht die kleinste Beule und keinen einzigen Kratzer im Lack.  

Das neue Leben des Jonny W. Die große Chance
(Ueberreuter Verlag)

Scheiße! Mein Platz ist weg! Bloß weil ich verpennt hab... Verdammter Mist! Auf diesen Tag haben Manni und Kalle seit einem Jahr gewartet. Und jetzt? Jetzt steh ich hier im Regen, mir ist schlecht vor Hunger und ich hab keinen Euro in der Tasche... Und Manni und Kalle auf meinem Paltz. Zwischen Karstadt und Dom. Dem besten Platz der Stadt! Besonders zurzeit. Seit einer Woche hat der Weihnachtsmarkt geöffnet. An guten Tagen hab ich mit meinem Hastemalnbisschenkleingeld-Satz locker einen Fünfziger kassiert. Was mach ich jetzt bloß? In dieser Stadt sind alle guten Plätze belegt.


Die Puppe Bella oder Bloß keine Schwester (Lappan Verlag)

Ich habe keine Schwester gewollt. Von Anfang an nicht. Ich wollte einen Bruder. Wenn schon. Aber nicht unbedingt. Eigentlich wär ich lieber allein geblieben. Das war ich schließlich ein paar Jahre lang. Und mir hat nichts gefehlt. Überhaupt nichts. Und schon gar nicht so ein Schreihals. Aber meine Eltern. Die wollten unbedingt noch ein Kind. Da konnte ich reden und reden. Es hat nichts genützt. Überhaupt nichts. Und irgendwann war sie dann da. Meine Schwester Inga.

Der Sommer, in dem alles anders war (Ueberreuter Verlag)

Sommerferien! Die beste Zeit des Jahres. Und alle Jahre wieder geht´s rein in den Flieger und ab in die Sonne! In meiner Familie sind nämlich alle irgendwie sonnensüchtig. Nur ich nicht: Paul Pfeiffer. Und meine kleine Schwester Pia auch nicht. Noch nicht. Aber wir zählen irgendwie nicht, wahrscheinlich weil wir die Jüngsten sind.

Vogelfrei (Oetinger Verlag; Schroedel Verlag/Obelisk Verlag)

Meiner Mutter geht es schlecht. Sie erwartet ein Kind. Das dreizehnte. Und es gibt niemanden, der ihr helfen kann. Eisiger Wind fegt um die Burgmauern und obwohl die Fenster mit dichten Holzplatten zugenagelt sind, pfeift er unbarmherzig durch die Ritzen. Über dem Turm kreisen krächzend die schwarzen Raben. In der Ferne heult ein Rudel Wölfe. Oder vielleicht doch nur ein Haufen frierender Hunde? Ein unheimlicher Gesang. In den Räumen ist es dunkel, kein Lichtstrahl dringt durch die vernagelten Luken und das flackernde Licht der Kerzen reicht gerade aus, um die Hand vor den Augen zu sehen. Es ist stickig vom Rauch des Kamins, der nicht so recht abziehen will, und trotz des Feuers, das den ganzen Tag brennt, ist es bitterkalt.

Jagdfieber (UeberreuterVerlag; Carlsen Verlag)

"Frischfleisch!", sagt die Schwarze. "Aber kein männliches!", sagt die Rote. "Zum Glück keine Konkurrenz für uns!", sagt die Blonde. Auf dem gelben Sofa im Foyer der Apartementanlage sitzen drei Mädchen, In ihren reichlich beringten Händen drehen sie Überraschungseier. Hinter ihren blauen Brillengläsern fixiert uns eiskalter Sezierblick. Und der sagt, wir sind eine Enttäuschung oder eine Zumutung. Meine Schwester Carlotta und ich. Jetzt erheben sie sich. Sie schreiten durch die Eingangshalle. Im langen Wickelrock, Bauch und Füße nackt. Bis auf baumelnde Silberketten.

E-M@il in der Nacht (Arena Verlag/Obelisk Verlag)

Ich schrecke hoch. Es ist stockdunkel. Irgendetwas hat mich aufgeweckt. Ich schaue auf den Radiowecker. Mitternacht. Was war das für ein Geräusch? Meine Mutter? Kann das sein? Normalerweise geistert meine Mutter nicht mitten in der Nacht in der Wohnung herum. Ich bin nämlich die Einzige, die zwischendurch mal aufs Klo muss. So wie jetzt. Vorsichtig lasse ich mich von meiner Matratze rollen. Und wenn es ein Einbrecher ist? Du spinnst, Rosanna!

Die Geschichte vom Hasen (Patmos Verlag)

Dies ist die Geschichte vom Hasen, der seine zwei langen Schlappohren fallenließ, seine vier flinken Hasenläufe ausstreckte und ganz laut in die Welt hineinrief- so laut, dass jeder, selbst im fernen Afrika, es hören musste-: Ich bin es satt!!!


Ein Geburtstag (Bajazzo Verlag/Media Nova)

Morgen wirst du kommen. Es ist unser Geburtstag. Ich bin aufgeregt wie immer.
Ich habe deine Matratze neben mein Bett gelegt und darauf deinen Lieblingsschlafanzug, den gestreiften. Der ist besonders weich. (...)

Vollkornsocken (Beltz&Gelberg Verlag)

Bodo hat seine Sachen abgeholt. Ja, auch den Fernseher und das Videogerät. Nur das Fahrrad hat er dagelassen. Sozusagen als Abschiedsgeschenk für mich. Nun fahre ich schon seit einer Stunde in der Gegend herum. Auf Bodos Mountainbike mit den viel zu viel Gängen. Ich habe es zu Hause einfach nicht mehr ausgehalten. Es ist so leer ohne ihn. Aber es wird natürlich nicht lange leer bleiben. Felix steht schon auf der Matte. Felix ist der Neue.

Vollkornsteine bringen Glück (Beltz&Gelberg Verlag)

Dieses Wetter in Deutschland! Ich bin schon nass, als ich mein Fahrrad aufgeschlossen habe. Trotzdem geht´s mir so gut wie nie zuvor in meinem Leben. Mein Herz rast. Aber ich zögere nicht. Ich - Beeke-Luise Meier - stehe vor dem Geisterhaus, dem Haus meines Vaters, und drücke in aller Ruhe auf den Klingelknopf.

Vollkornträume (Beltz&Gelberg Verlag)

Heute ist Dienstag. Dienstag, der dreizehnte August! Was wird er mir bringen? Glück? Oder Unglück? Es wird sich zeigen. Der Tag ist noch nicht zu Ende. Klar ist nur, dass heute der letzte Ferientag ist. Trotzdem bin ich im Dienst. Im Babysitterdienst. Und das gleich doppelt. Aber heute sind sie pflegeleicht, meine Zwillinge. Rosa und Karl sammeln die ersten gefallenen Blätter und verbuddeln sie im Sand.

Eddy - Der Himmel ist in Dir (Residenz Verlag)

Schon wieder verschlafen! Mist! Der alte Kinderwecker schafft es nicht mehr! Seit zehn Jahren hat er mich jeden Morgen aus dem Schlaf gekräht. Kikerikikerikeriki!
Aber er kriegt´s nicht mehr hin. Seit einer Woche schweigt er und gibt keinen Ton mehr von sich. Seit einer Woche überlässt er mich der Angst, zu spät in die Schule zu kommen. Und das kann sich Eddy Schubert nicht leisten. Meine Zensuren sind schon auffällig genug! Auffällig schlecht!



Cool am Pool (Ellermann Verlag/Obelisk Verlag)

Seit drei Wochen habe ich keine Schwester mehr. Seit drei Wochen ist sie die Freundin von Sven, Lars, Jan und Jens. Und verheiratet mit dem Telefon. Da hat nichts mehr Platz. Überhaupt nichts. Auch ihr kleiner Bruder Benno Kaiser nicht. Und der bin ich. Jetzt hätte ich lieber einen großen Bruder. Aber ich weiß nicht, ob große Brüder nicht genauso blöd sind wie große Schwestern.

Konkurrenz für 007 (Ellermann Verlag)

Sie hat mir den Sommer gerettet. Leonie. Leonie Schubert. ich sitze in ihrem Zimmer und warte auf sie. Mein Herz klappert wie eine alte Schreibmaschine, unregelmäßig und laut. Habe feuchte Hände und so ein zittriges Gefühl.

Die Fährte des Bären (Ellermann Verlag)

Eigentlich hatte niemand Lust auf diesen Ausflug. Kein Einziger aus meiner Familie. Und die hat fünf Köpfe. Die sind alle etwas dickköpfig. Also ziemlich schwierig. Nicht immer so leicht. Bis auf Benno Kaiser. Der ist ziemlich einfach. Der sagt öfter ja als nein. Der ist ruhiger als all die anderen. Und der muss auch nicht ständig irgendein Drama aufführen, so wie meine Schwester Janna. Benno Kaiser, das bin ich. Aber Lust auf diesen Ausflug hatte auch ich nicht.

Traumtänzer (Peter Hammer Verlag)

Ich bin allein. Seine Gestalt, wie immer ganz in schwarz, ist verschwunden. Sein wippender Zopf, heute mit Silberspange, hat sich nicht mehr umgedreht. Er hat mich zurückgelassen. Ich bin allein im Gewühl der Menschen mit ihren Taschen und Koffern, Golfschlägern, Sonnenschirmen und zusammengeklappten Kinderwagen. Vor den Gläsern meiner Sonnenbrille die Tafel mit den Abflugzeiten, die Schilder der Fluggesellschaft, die Hinweistafeln mit Buchstaben und Zahlen. Zum Schwindligwerden. Im Ohr eine heisere Frauenstimme. "Die Passagiere des Lufthansa-Fluges LH 563 nach Berlin, bitte zum Ausgang C 94."

Drømmedanser (Gyldendal Verlag)

Så er jeg alene. Hans skikkelse, som altid helt klædt i sort, er forsvundet. Hans svajende hestehale, som i dag er sat med sølvspænde, har ikke vendt sig. Han har forladt mig. Jeg står alene midt i vrimlen af mennesker med deres tasker og kufferter, golfkøller, parasoller og sammenklappede barnevogne.

aus: Seitenweise Ferien (Carlsen Verlag)

Lina! Die Wassernixe!

Meine Mutter trommelt gegen die Badezimmertür. "Mach die Tür auf, Leo!" Ich stell das Radio an, höchste Lautstärke. Mozart ist zwar überhaupt nicht mein Fall, aber er schützt mich vor meiner Mutter. Die will ich heute nicht mehr hören. Und sehen auch nicht. Nie wieder. Ich weiß, das ist Quatsch. Das halte ich sowieso nicht durch. Aber jetzt habe ich erst mal Wut. Die totale Wut. Auf meine Mutter.

aus: Mädchen sind stärker (Omnibus)

Prinz Eisenherz oder Einige Monate im Leben von Anika M.

Vor mir ein Haufen Asche. Verkohltes Papier. Der Schuhkarton mit den geheimen Dokumenten verschluckt von den Flammen im Gartengrill. Das war's! Alle Erinnerungen verbrannt. Das Tagebuch, die Briefe und Zettel, die Kinokarten. Mir reicht's. Keine Männer mehr. Mama hat Recht. Die lebt schließlich auch ohne. Zurzeit jedenfalls. Jetzt sind zwar alle Erinnerungen weg. Aber leichter ist mir nicht. Die verdammte Wut sitzt mir immer noch in den Knochen.


aus: Warten auf Weihnachten (Oetinger Verlag)

20.12. Die Spur im Flur: Heute ist der letzte Schultag. Und nur noch ein Mal schlafen, dann ist Weihnachten. Ich habe mir ein Fahrrad gewünscht. Ein richtiges, großes Fahrrad mit Gangschaltung. Mein altes Kinderrad ist wirklich viel zu klein für mich. Aber ich weiß nicht, ob ich es bekomme. Der Weihnachtsmann ist schließlich unberechenbar. Jeden Tag durchstöbere ich den Keller. Aber ich habe immer noch keins entdeckt.

aus: Weihnachten ganz wunderbar (Oetinger Verlag)

24.12. Der vierundzwanzigste Heiligabend

1.Szene: 16.00 Uhr/Im Haus

"Stille Nacht!" dudelt es. Auf jedem Kanal. Schon den ganzen Tag lang. Und leise rieselnder Schnee. Auch schon den ganzen Tag lang. Aber nicht im Radio. Nein. Echt. Echt in Echt. Draußen vor der Tür. Weiße Weihnachten! Das hatte ich in diesem Leben noch nicht. Total schön also. Dieser vierundzwanzigste Dezember.

aus: C'est bientôt Noël

Scène 1: 16 heures, dans la maison

"Dou-ouce nuit! Sain-ainte nuit!" La rengaine. Sur toutes les radios, en boucle depuis ce matin. Et la neige qui tombe en silence. Depuis ce matin aussi. Mais pas à la radio. Non. En vrai. Vrai de vrai. Dehors, devant la porte. Magnifique, ce 24 décembre!

aus: Simply wonderful christmas

scene 1

4:00 p.m./Inside the house

"Silent Night!" drones from every radio station- all day long already. Snow ist softly falling. Also, all day long already. But not on the radio. No. Really. Realy truly. Right outside the door. White Christmas! I'd never had one of those before in my life. So it´s totally nice. This twenty-fourth of December.

aus: Angst, Mut und echte Freunde (Ueberreuter Verlag)

Keine SMS. Keine einzige. Scheibenkleister! Nicht einer aus meiner Clique hat mir geantwortet. München, das war einmal. Und meine verdammten Freunde muss ich wohl vergessen. Seit drei Tagen ist Funkstille. Seit drei Tagen wohne ich in dieser Stadt. Dortmund. Die Metropole des Ruhrgebiets. Wie man nur freiwillig hier herziehen kann! Meine Eltern haben einen Knall. Wirklich! Aber sie finden es gut hier. Hier sind sie geboren. Hier wohnen ihre alten Freunde.

aus: Du bist nicht wie wir (Ueberreuter Verlag)

Ich bin abgehauen. Nichts wie weg, hab ich gedacht... Bloß weg...und vergessen...und so tun, als hätte es diesen dreizehnten August niemals gegeben. Das ist zwei Wochen her. Und obwohl ich daran glauben möchte, dass ich die Szene im Schwimmbad nur geträumt habe, taucht sie immer wieder auf und sagt mir: "Es ist wirklich passiert, Nora!"

aus: Von Strebern und Pausenclowns (Ueberreuter Verlag)

Bauer Böpple hat junge Hunde. Sechs wuschelige, tapsige Wollknäuel. Ich besuche sie jeden Tag. Nach der Schule schling ich mein Mittagessen rein und dann bin ich weg. Barry ist der schönste von allen. Er hat eine weiße Nase. Alles andere ist schwarz. Ich finde ihn hinreißend. "Nimm ihn doch mit!", sagt Bauer Böpple. "Er ist jetzt groß genug!" "Ich darf keinen Hund haben!", antworte ich.

aus: Stark wie Pippi Langstrumpf (Horlemann Verlag)

Zunächst Erinnerungen... Es fängt an mit der kribbeligen Unruhe am Sonntag Nachmittag um vierzehn Uhr. Mit der sehnsüchtig erwarteten Melodie, die Kalle Blomquist, den Meisterdetektiv, ankündigt. Das Radio, dieses alte hölzerne Nachkriegsmodell als Übermittler einer abenteuerlichen, aufregenden Welt. Das ist so etwas wie geliehenes Leben, ein Stück kuschelige Flucht aus dem grauen Kinderalltag.

aus: Anfangs tut es noch weh (Ueberreuter Verlag)

Rebecca hat mich sitzen gelassen. Sie ist mit Sarah, Maik und Lena ins Kino gegangen. Ohne mich. Normalerweise nimmt sie mich mit. Mir ist zum Heulen. Rebecca ist meine beste Freundin. Und vielleicht auch die einzige wirkliche Freundin, die ich habe. Seit dem Kindergarten ist das so. Und jetzt? Aus und vorbei?

aus: Ich bin aber noch gar nicht müde (Rowohlt Verlag)

"Gute Nacht, mein Schatz!", sagt Mama. Wie jeden Abend. Sie drückt mir einen Kuss auf Stirn, Nase und Mund, macht das Licht aus und verlässt mein Zimmer. Ich schließe die Augen und träume. Wie jeden Abend, bevor ich einschlafe, träume ich von Liebling. Liebling ist ein Hund. Ein kleiner wuscheliger Hund.

aus: Kleine Fahrradgeschichten (Verlag ars edition)

Daniel hat sieben Kerzen auf seinem Kuchen ausgepustet. Jetzt will Daniel endlich sein Geschenk haben. Es steht auf der Terrasse!", sagt Mama. Daniel rennt auf die Terrasse. Ist dort der Hund? Aber auf der Terrasse ist kein Hund. Auf der Terrasse sind nur Mamas Blumentöpfe. Und ein Fahrrad in ziemlich blöden Farben, Schwarz und Pink. Auf dem Rahmen steht: Angelo. Total doof! Wie der Sänger von dieser Band, die Daniel nicht mag. Das soll sein Geschenk sein?

aus: Schule muss nicht ätzend sein (echter Verlag)

Lena: Du, Eva, den Halbedelstein, den ich dir gerade geschenkt habe, der ist hundertmillionen Jahre alt. Eva: Echt? So alt? Lena: Ja, damals war das noch ein echter Edelstein. Heute ist das bloß noch ein Halbedelstein. Weil er so alt ist. Da gab's bloß noch keine richtigen Menschen. Bloß die Urmenschen oder Urwaldmenschen oder wie heißen. Eva: Die Affenmenschen, ne? Lena: Ja, genau die! Die sahen nämlich aus wie Affen. Die hatten sogar Schwänze, glaub ich, und keine Ohren. Eva: Komisch. Keine Ohren? Womit haben die denn gehört? Lena: Brauchten die nicht. Es gibt ja noch kein Radio. Oh, ich liebe diese alten Geschichten!

aus: Fiese Weihnachten (Sauerländer Verlag)

Alle Jahre wieder! Diese verdammte Vorfreude. Weihnachten! Das schönste Fest des Jahres. Für alle. Für alle Menschen, die ich kenne. Nur für mich nicht. Aber trotzdem. Immer wieder die Vorfreude. Alle Jahre wieder. Und dann, wenn er endlich da ist, der Vierundzwanzigste, die Enttäuschung. Die Enttäuschung darüber, das nichts so ist wie erhofft. Der Wunschzettel zwar geschrieben und abgeschickt. Aber alle Jahre wieder die Trauer darüber, dass das Christkind in Person der Eltern den Zettel gar nicht gelesen hat.

 aus: Komm, Weihnachtsstern (echter Verlag)

Die hohen Wipfel der alten Tannen schaukeln im Novemberwind. Bald ist Weihnachten. Und die Tannenbäume erzählen, wie jedes Jahr, die uralten Geschichten von Weihnachten, dem Fest der Liebe und des Friedens. Die Menschen feiern die Geburt Jesu in Dankbarkeit, dass er für sie auf die Welt gekommen ist. Das Schönste im Leben eines Tannebaumes ist es immer gewesen, als Weihnachtsbaum festlich geschmückt neben der Krippe mit dem Jesuskind zu stehen.

aus: Weihnachtsalarm (Carlsen Verlag)

Alle Jahre wieder! Weihnachten! Das sowieso! Aber nicht nur das. Alle Jahre wieder parkt am letzten Tag vor den Weihnachtsferien unser Wagen direkt vor der Schule. Am Steuer sitzt Papa mit seinen schwarzen Rallyehandschuhen. Daneben sitzt Mama mit dem Picknickkorb voller Köstlichkeiten. Im Kofferraum schläft Benny, unser Berner Sennenhund. Alle Jahre wieder stürzen wir uns in die Gefahr eines Endlosstaus. Ja, ganz freiwillig! Denn wie jedes Jahr steht der Weihnachtsbaum der Familie Sternberger nicht zu Hause in der Schneiderstraße. Der Weihnachtsbaum steht nun schon das dritte Jahr auf dem Weingut Vivaldi in Umbrien.

zu: Nur ein Spiel

Wenn Jojo wieder einmal langweilig ist, spielt sie ihr "Hallo"- Spiel
und schickt SMS an eine zufällig zusammengestellte Handynummer.
Eines Tages bekommt sie eine Antwort von Ady, der so ganz anders
zu sein scheint als Jojo und der sie fasziniert.
Auf einmal ist Jojos Leben gar nicht mehr öde,
sie will Ady unbedingt kennenlernen - und hinter sein Geheimnis kommen.
(Klappentext- www.schroedel.de)

zu: Die große Chance- Das neue Leben des Jonny W.
Jonny hat die Schule abgebrochen und schlägt sich
seit zwei Jahren auf der Straße durch.
Als er einen gepflegten Typen namens Herr von Probst
um Geld bittet, will dieser ihm nicht nur ein Fühstück spendieren,
sondern ihn auch bei sich aufnehmen. Einzige Bedingung: Jonny
muss seinen Lebensstil an den von Herrn Probst anpassen
und dessen Werteordnung übernehmen. Nach einiger Zeit soll Jonny
kleine Pakete in unterschiedliche Städten transportieren
und dort übergeben. Doch was sind das für Pakete?
Ist wirklich alles so harmlos? Als Jonny hinter das Geheimnis
von Herrn von Probst kommt, muss er eine Entscheidung treffen...
(Klappentext: www.schroedel.de)


2017

Juri West sieht rot Obelisk Verlag 2017

Und...
wir werden immer wieder fortfahren...










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