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Doris Meißner-Johannknecht
heißt Sie, 
Dich herzlich willkommen!
Der Leser hat es gut:
Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.
Kurt Tucholsky

www.nrw-kultur.de/werkproben




Geheimnisse sind noch keine Wunder. J.W.von Goethe

"Fips, der Affe, wird erschossen. Das arme Mädchen mit den Schwefelhölzern erfriert. Die fromme Helene verbrennt. Hans Huckebein erhängt sich. Der standhafte Zinnsoldat stirbt den Schmelztod im Ofen. Max und Moritz werden zerschrotet. Paulinchen geht in Flammen auf. Die kannibalische Hexe hofft, dass Hänsel ihr zum fetten Happen gedeihe. Dem Daumenlutscher werden die Objekte pädagogischen Unmuts per Schere entfernt.Wenn ich diese einprägsamen Schlüsse und die dazugehörigen Geschichten heute zu schreiben gedächte und im Entwurf einem Gremium von Kinderbuchsachverständigen vorlegte, ich würde vermutlich einem Psychiater übergeben. Und doch sind das meine liebsten Geschichten gewesen - als Kind. Und nicht nur meine; (...) Und? Sind wir Sadisten und Bösewichte, Misanthropen und Lebensverächter, Kannibalen und Finsterlinge geworden deswegen? Nein."
Aus: Emil und die Direktiven (S.107),
1967: Vortrag zur Verleihung des Deutschen Kinder- und Jugendbuch-Preises
in: Wolfdietrich Schnurre, Emil und die Direktiven.Anmerkungen zum Kinder- und Jugendbuch. Ffm. 1985

Als ich ein Kind war...war die Welt meine Welt.
Erinnerungen an die Kindheit in den 50ern
Und dann noch ein Podcast zu: Als ich ein Kind war 2023...

https://podcasts.apple.com/us/podcast/doris-meißner-johannknecht-als-ich-ein-kind-war/id1669277774

Und noch einmal:
https://podcasts.apple.com/us/podcast/doris-meißner-johannknecht-als-ich-ein-kind-war/id1669277774

Jedes System ist ein System der Freiheit und der Notwendigkeit zugleich.
Georg Wilhelm Friedrich Hegel




"Wenn du für den Menschen schreibst, belädst du ein Schiff.
Doch nur recht wenige Schiffe erreichen den Hafen. -
Sie versinken im Meer. (...)"
(zitiert nach Saint- Exupery, Die Stadt in der Wüste.
Düsseldorf 2009, S.275)

"Es gibt Leute, die schreiben, um geliebt zu werden.
Ich schreibe, um zu verstehen!"
(zitiert nach Jose Saramago)


Bevor man die Welt verändert,
wäre es vielleicht doch wichtiger,
sie nicht zugrunde zu richten.
Paul Claudel

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Doris Meißner-Johannknecht
ist "eine der unverwechselbarsten Autorinnen
der deutschsprachigen Literatur"
(rororo, Reinbek)

Gut geschrieben ist gut ge-(be) dacht

(aus: Kurt Tucholsky, Schnipsel,Reinbek 1995, S.289)


Ein Schriftsteller, der seine eigene Literaturtheorie vorbringt,
macht selten eine glückliche Figur.
Kaum hat er angefangen,das Kartenhaus seiner Poetik zu errichten, da errötet er bereits,
kommt sich linkisch vor, gerät ins Stottern.
Aber schon ist er zu weit gegangen; die Logik fordert, dass er weiterredet,
und so wird er immer lauter und grundsätzlicher. 
Die Zuhörer nicken, (...)

(aus: H.M.Enzensberger, Mittelmaß und Wahn. Frankfurt a.M. 1989, S.42)





















Max Bolliger
(1929 -2013)

Im Zauberwald

Wenn Du schläfst,
wachsen dir Flügel.
Aber wenn du
in den Zauberwald fliegst
und einen Drachen siehst,
fürchte dich nicht.
Neben dem Drachen
im Schnee
wohnt eine Fee
und wacht über den Baum
mit den goldenen Nüssen.
Und von diesen Nüssen
wird sie dir
eine schenken müssen.


Es gab Menschen, die lasen, und es gab die anderen.
Ob einer ein Leser war oder ein Nichtleser -
man merkt es schnell. (Pascal Mercier)

Beim Beginnen einer Unternehmung und unweit des Zieles
ist die Gefahr des Misslingens am größten.
Wenn Schiffe scheitern, so geschieht es nahe am Ufer.
(Ludwig Börne)

Mondbeglänzte Zaubernacht,
Die den Sinn gefangen hält,
Wundervolle Märchenwelt,
Steig auf in der alten Pracht.
(Ludwig Tieck)

Es hat sicherlich einen guten Grund,
warum Diktaturen der Phantasie
mit abgrundtiefem Misstrauen gegenüberstehen und sie,
soweit es irgend möglich ist, zu verbieten trachten.
Sie fühlen sich von ihr bedroht, sie macht ihnen angst,
weil sie eine anarchische Kraft im Menschen darstellt. (...)
schafft aber zugleich neue Vorstellungen oder
bringt bestehende in neue Zusammenhänge. Dagegen wehrt sich
natürlich jedes starre System, das Anspruch auf alleinige Gültigkeit erhebt
und danach strebt, ein reibungsloses Funktionieren aller
in seiner Ordnung durchzusetzen.

(aus: Michael Ende, Phantasie und Anarchie,
in: Michael Endes Zettelkasten.
Stuttgart 1994, S. 200)

"Und das sind die rechten Leser, die mit und über dem Buche dichten. Denn kein Dichter gibt einen fertigen Himmel; er stellt nur die Himmelsleiter auf von der schönen Erde. Wer, zu träge und unlustig, nicht den Mut verspürt, die goldenen Sprossen zu besteigen, dem bleibt der geheimnisvolle Buchstab ewig tot, und er täte besser, zu graben oder zu pflügen, als so mit unnützem Lesen müßig zu gehen." (aus: J. von Eichendorff, Ahnung und Gegenwart)

Eine zu große Anzahl von Büchern, die wir selbst besitzen,
hält uns gemeiniglich von einem angestrengten Studium derselben ab.
(...) Mancher hält sich daher schon für einsichtsvoll und gelehrt,
wenn er eine zahlreiche Bibliothek hat.
(Aus:J.A. Bergk, Die Kunst, Bücher zu lesen, Jena 1799)

























Wenn ich schreibe, kommt es mir so vor,
als hätte alles einen gewissen Sinn.
Wenn mir zwei oder drei Sätze gelingen, dann habe ich das Gefühl,
meine Existenz wäre nicht völlig absurd, als bliebe noch ein Funken Sinn übrig
(Ilse Aichinger)...

„Ich möchte meine Protagonisten begleiten,
in den nie enden wollenden Weg zu sich selbst!“
(zitiert nach Christa Wolf, Nachdenken über Christa T.)

"es ist für die elektronischen Medien unmöglich,
irgendwelche Geheimnisse zu bewahren.
Ohne Geheimnisse aber kann es so etwas wie Kindheit nicht geben."
(Cover: Neil Postman, Das Verschwinden der Kindheit. Frankfurt a.M. 1985)



2012

"Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen,
die einen beißen und stechen.
Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag
auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch?
Damit es uns glücklich macht, wie Du schreibst?
Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten,
und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein,
das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns,
wie wenn wir in Wälder vorstoßen würden, von allen Menschen weg,
wie ein Selbstmord,
ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns."
(Franz Kafka)

Ein sicheres Zeichen von einem guten Buch ist,
wenn es einem immer besser gefällt,
je älter man wird.
  (Georg Christoph Lichtenberg)


Das ist die klassische Situation des Dichters.
Die stundenlange, vielleicht tagelange Konfrontation
mit dem weißen Papier und dem Bewusstsein,
dass im Anfang das Wort war,
aber welches Wort- das Wort, das gleich anfangen wird,
nichts in alles Mögliche zu verwandeln.
Denn im Anfang steht nichts auf dem weißen Papier,
kein einziges Wort.
(Inger Christensen)

Sprachkürze gibt Denkweite
(Jean Paul)

Das Leben ist so aufregend,
dass man kaum Zeit für etwas anderes hat.
(Emily Dickinson)


Das einzige, von dem ich mit Bestimmtheit wusste, dass es uns abhanden gekommen ist, das sind Bücher, die ich in den letzten zehn, zwölf Jahren verbrannt habe. So kam ich auf den Gedanken, es seien vielleicht die Bücher, die uns fehlen.(aus: Bradbury, Fahrenheit 451)

Die Gewalt einer Sprache ist nicht, dass sie das Fremde abweist,
sondern dass sie es verschlingt (Goethe)


Weil er das Lesen liebte,
blieb er am Abend gern lange auf.
Denn je länger man aufblieb,
desto länger kann man lesen.
(aus:Lippels Traum, Paul Maar)

Kein neues Phänomen!
"Erschrecken Sie nicht, meine Herrschaften,
wenn nun in der nächsten Replik
eine ungewöhnliche Wortneubildung Ihnen entgegentritt,
wenn der Dichter statt der gewohnten Pluralbildung Grabmäler
die ungewöhnliche Form Gräbermale gebraucht.
Erschrecken Sie nicht,
sondern bewundern Sie vielmehr die Kühnheit,
mit der er die Flexionsendung und den Ablaut
statt mit dem Grundwort
mit dem Bestimmungswort verbunden hat."

(aus: Jensen, Lamszus, Die Poesie in Not. Hamburg 1913, S.17)


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                                       Cast3llo

vgl. auch  Cast3llo*
Workshop + Coaching + Lektorat * Mentoring


Bald ist es wieder soweit!

Demnächst...



Auf ein Neues...wenn es sich wieder einmal ergeben sollte...

Die Sommerakademie im Hapimag- Resort Winterberg

Kurs 1 „Basics“
„Schreiben beflügelt“ Experimentieren und entdecken

Eine Woche für alle, die neugierig sind auf eigene Ressourcen,
und die Freude am Spiel mit der Sprache haben!

Kurskosten: 500 €

Kurs 2 „Impulse“
Arbeiten an eigenen Projekten
Ein selbst gewähltes Projekt beginnen, weiterführen, fertig stellen

Kurskosten: 500 €

Pro Woche
Übernachtung im 1-Zimmerapartement 390 € 

Übernachtung im 2-Zimmerapartement 450 €

Verpflegung

Selbstverpflegung (Kücheneinrichtung im Apartement)
oder Halbpension oder Vollpension
oder nach Wunsch individuelle Nutzung der Restaurants

Programm

Anreise  (Kurs 1) bzw. am ... (Kurs 2) ab 16.00 Uhr möglich
 18.00 Uhr
Kennenlernen der Teilnehmer (Seminarraum Ruhrkopf)
 19.00 Uhr
Gemeinsames Abendessen


Zeitplan:
Anregungen und Kritik; selbstständiges Arbeiten und Feedback

       9.00 Uhr – 13.00 Uhr
      16.00 Uhr- 18.00 Uhr

Ab 20.00 Uhr: Möglichkeit,
gemeinsam Literaturverfilmungen (DVD) zu schauen

Abreise  Kurs 1) bzw. am  (Kurs 2) nach einem gemeinsamen Mittagessen


Das Resort Hapimag Winterberg
ist ein absoluter Wohlfühlort!


Teilnehmerzahl: maximal 6 

 
Und nun das Kleingedruckte!

Die Anmeldung bis zum ... wird mit der Überweisung des Tagungsbeitrages verbindlich. Stornierungen sind bis zum ... ohne Abzug möglich,
danach werden 50% des Beitrages erstattet.
Bei kurzfristigen Absagen nach dem ... muss der gesamte Betrag einbehalten werden.


Frühbucherrabatt bei Zahlung bis zum ...

Kurs 1/ Kurs 2      500 €


Informationen, Interessensbekundung und Anmeldung
unter
fram-do@t-online.de oder 0231 853185 (T/Fax)

***********************************************


Und wenn Sie einmal selbst

Ihre Freunde überraschen wollen,

eine literarische Lesung mit mir planen,

organisieren wollen,

rufen Sie mich doch einfach mal an:

0231 853185 oder 0231 736232
 
oder schreiben Sie eine Mail mit Ihren Wünschen
und Vorstellungenan fram-do@t-online.de







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